Kategorie: Pressebericht

  • SC Steinlach 4 entschärft Abstiegsbedrohung

    Am 7. Spieltag der A-Klasse Reutlingen/Tübingen durfte die vierte Mannschaft des SC Steinlach auswärts bei den SF Pfullingen 4 antreten. Für die Steinlacher bestand eine angespannte Ausgangslage: Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze war denkbar knapp, ein weiteres Abrutschen musste dringend vermieden werden.

    Der Vormittag begann hoffnungsvoll – Luis Finger beendete seine Partie an Brett 6 als erster und mit einem Punkt für Steinlach. Im Mittelspiel war die Partie zwar noch ausgeglichen, allerdings war die aggressive Spielweise seines Gegenübers durchaus herausfordernd. Als der Pfullinger dann eine Gabel übersah, drehte sich die Partie schnell zu Steinlachs Gunsten und endete nach einer Umwandlung von Bauer zu Dame im Schachmatt.

    Markus Hetz (Brett 4) konnte angesichts des hoffnungsvollen Starts guten Gewissens ein Remis mit seinem Gegner vereinbaren. In ihrer Partie wurden die Damen bereits früh getauscht und kurzzeitige Materialvorsprünge begrenzten sich auf maximal einen Bauern. In der Folge ergab sich eine sehr ausgeglichene Stellung, die zur Punkteteilung nach 42 Zügen führte.
    Cezary Niczyporuk steuerte dann einen weiteren Punkt für Steinlach bei. An Brett 2 konnte er sich im Mittelspiel einen Bauern ergattern und seinen Vorteil bis zum Sieg verwalten. Dies gelang ihm durch korrekte Spielweise – dem Abtauschen möglichst vieler Figuren – im folgenden Endspiel mit je einem Turm und einem Läufer auf beiden Seiten des Bretts.

    Erfreulicherweise sorgte die Partie an Brett 5 dann bereits für die Entscheidung. Alfred Lubik gelang es, gleich zwei Leichtfiguren seines Kontrahenten zu ergattern. Nach einer eigenen Nachlässigkeit schrumpfte der Vorsprung zwar auf eine Figur, was allerdings nichts mehr am Ausgang der Partie ändern sollte. Er fand ein Turmopfer, das ihm ein Schachmatt in 2 Zügen ermöglichte. Sein Punkt sorgte für den Zwischenstand von 3,5 : 0,5, womit der wichtige Steinlacher Sieg bereits besiegelt war. Dass Willi Weihing an Brett 1 zunehmend unter Zeitdruck und in positionelle Schwierigkeiten geriet, fiel dann nicht mehr groß ins Gewicht. Er hatte im Mittelspiel einen Bauern verloren und im Anschluss zu viel Bedenkzeit benötigt, um sich im Spiel zu halten. Unter Zeitdruck entschied er sich für zu ungenaue Züge, die die Partie endgültig für Pfullingen entschieden.

    Die letzte Partie von Stefan Behnle (Brett 3) war deutlich unklarer und wechselhafter. Zu Beginn hatte sein Gegner eine bessere Stellung erreicht, griff dann aber überhastet an und ließ einen Gegenangriff zu, der ihn zudem einen Bauern kostete. Mit Mehrbauer begann der Steinlacher einige Figuren und Bauern abzutauschen, musste jedoch feststellen, dass dadurch ein starker Freibauer für den Pfullinger entstand, der die Partie trotz Mehrbauern noch kostete. Somit fällt der Sieg denkbar knapp aus (3,5 : 2,5), reicht aber dennoch, um sich dringend benötigte Luft in der unteren Tabellenhälfte zu verschaffen und die akuten Abstiegssorgen aus der Welt schaffen. Es verbleiben noch zwei Spieltage, in die Steinlach 4 von Tabellenplatz 6 startet – zunächst am 22. März gegen Tabellenführer SV Tübingen 2.


    Spieleabende:
    Kinder/Jugend:
    – Anfänger: Freitags 17:30 – 19:00 Uhr Vereinsraum Mehrzweckhalle Ofterdingen (Schulstr. 5)
    – Fortgeschrittene: Freitags 18:30 – 20:00 Uhr Vereinsraum Mehrzweckhalle Ofterdingen (Schulstr. 5)
    Erwachsene:
    – Freitags ab 20:00 Uhr Vereinsraum Mehrzweckhalle Ofterdingen (Schulstr. 5)
    – Montags ab 20:00 im unteren Sitzungssaal der KBF in Mössingen (Im Rosenbenz 12)

    Alle Schachinteressierten – Jugendliche wie Erwachsene – sind herzlich willkommen.

  • Steinlach 3 mit Problemen in Bad Urach

    Am 5. Spieltag der Kreisklasse RT/TÜ stand für Steinlachs dritte Mannschaft das Duell gegen den SV Urach 2 an. Leider konnte Steinlach 3 kurzfristig nur zu fünft antreten, wodurch der Punkt an Brett 2 krankheitsbedingt kampflos den Urachern überlassen werden musste. Da Steinlach zudem mit einem ersatzgeschwächten Team anreiste, während die Heimmannschaft in Bestbesetzung antrat, waren die Erwartungen an einen Sieg von vornherein gedämpft.

    Und so ging auch die erste Partie an Brett 6 verloren: Chanawee Speidels Gegnerin überrannte ihn mit ihren Bauern, was Chanawee zwei Bauern kostete. Als er schließlich eine Figur gegen zwei Bauern tauschen musste, wurde der Druck zu groß und er gab auf.

    Währenddessen konnte Michael Lang (Brett 5) seine Partie bis zum Mittelspiel offenhalten. Nach einem Zwischenschach fand sein Gegner jedoch eine Springergabel, die Michael einen Turm kostete. Trotz weiterer Materialverluste versuchte Michael noch, ein Patt zu erreichte, scheiterte jedoch und musste sich geschlagen geben.

    An Brett 4 sah sich Thomas Bruckdorfer bereits seit der Eröffnung in der Verteidigerrolle. Zwar hielt er die Partie zunächst ausgeglichen, geriet aber im weiteren Verlauf immer stärker unter Druck. Als er durch eine Unachtsamkeit einen Springer verlor und ein gegnerischer Bauer durchzulaufen drohte, gab er die Partie auf.

    Christian Blanke bekam es an Brett 3 mit dem wertungsstärksten Uracher zu tun. Dennoch gelang es ihm, ein Remis und damit den einzigen halben Punkt des Tages zu sichern. Da bei Damen, Türmen und Bauern auf dem Feld keiner der Kontrahenten eine realistische Durchbruchschance sah, einigten sie sich auf eine Punkteteilung.

    Als Letzter beendete Peter Bock (Brett 1) seine Partie, die für ihn alles andere als angenehm verlief. Zunehmend in die Defensive gedrängt und in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, opferte er einen Bauern, um Gegenspiel zu erzeugen. In der Folge konnte er immerhin einen Läufer des Gegners gegen seinen Springer tauschen. Als er jedoch unter Zeitdruck geriet und herbe Materialverluste hinnehmen musste, gab auch er auf.

    Damit konnten die Steinlacher lediglich einen halben Punkt aus Urach entführen und mussten sich mit 0,5 : 5,5 geschlagen geben. Weiter geht es am 08. März auswärts beim SV Dettingen 3.


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  • Steinlach 2 erzielt klaren Heimsieg

    Am 5. Spieltag der Kreisklasse RT/TÜ stand für Steinlachs zweite Mannschaft ein Heimspiel gegen den SV Dettingen 3 an. Gleich zu Beginn gab es gute Nachrichten:  Die Dettinger konnten nur mit 4 Mann in Ofterdingen antreten. Mit 2 kampflosen Punkten im Rücken war die Hoffnung auf einen Sieg also berechtigt.
    Und auch die erste spielerische Entscheidung fiel zu Steinlachs Gunsten. Kay Scherer gelang an Brett 3 schon früh in der Partie ein Figurengewinn durch eine Bauerngabel. Sein Gegner fand danach kein Mittel mehr, um sich zurückzukämpfen.
    Roland Voitl (Brett 2) erarbeitete sich aus der Caro-Kann-Verteidigung heraus einen frühen Bauerngewinn. Souverän tauschte er in der Folge Figur für Figur ab und brachte seinen Vorteil damit bis ins Endspiel. Dieses konnte er für sich entscheiden.
    Als nächster beendete Rolf Schlichenmaier seine Partie. An Brett 1 begann die Partie mit der englischen Eröffnung, wobei Rolf im Laufe der Partie einen Mehrbauern ergattern konnte. Der Preis für diesen Vorteil war jedoch eine eingekesselte Stellung mit wenig Freiheiten für seine Figuren. Seinen Bauern-Vorsprung konnte er unter diesen Umständen nicht verwerten und musste einem Remis zustimmen.
    Als letztes endete die Partie an Brett 4. Tim Bäuerlein konnte sich eine aktive Position erarbeiten und im Laufe der Partie Stück für Stück kleine Materialgewinne verzeichnen. Als ein Bauerndurchmarsch mit Umwandlung zur Dame unaufhaltsam war, gab sein Gegenüber auf.
    Für Steinlach 2 endet damit ein erfolgreicher 5. Spieltag mit einem deutlichen 5,5 : 0,5 – wobei die Mannschaft angesichts der ersatzgeschwächten Dettinger auch haushoher Favorit war.
    Das nächste Spiel von Steinlach 2 findet am 8. März gegen die SF Ammerbuch 1 statt.


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  • Steinlach 4 verdient sich Unentschieden in Tübingen

    Die vierte Mannschaft des Schachclub Steinlach durfte im ersten Spiel des Jahres bei den Königskindern Hohentübingen 3 gastieren. Während die Tübinger auf einem der ersten Tabellenplätze anzutreffen sind, steht die Steinlacher Mannschaft in der unteren Tabellenhälfte unter Zugzwang, um einen möglichen Abstieg auszuschließen.
    Den kürzesten Arbeitstag hatte Stefan Behnle (Brett 3). Zunächst hatte er im Zuge der Caro-Kann-Eröffnung einen seiner Bauern abgeben müssen, konnte sich im Anschluss allerdings geschickt zurückkämpfen: Er bot seinem Gegenüber einen weiteren Bauern an – vermeintlich gratis. Dass dieser vergiftet war und mit einem Figurengewinn für Stefan einherging, sah er nicht. Nach dem Abtauschen einiger Figuren auf dem Brett kristallisierte sich Stefans Vorteil immer deutlicher heraus, der Tübinger gab folglich auf.

    Nach 67 Zügen endete dann auch die Partie an Brett 4. Markus Hetz und sein Kontrahent hatten sich für eine ungewöhnliche Eröffnung entschieden, die in ein komplexes Mittelspiel mit asymmetrischen Figuren führte. Markus zeigte als es ins Endspiel ging Geduld und konnte seine Figuren aktiver positionieren. Sein präziseres Spiel führte letztlich zu einem Freibauern und ermöglichte ihm, einen Mattangriff zu starten – auch er gewann seine Partie.
    An Brett 5 musste Edgar Hoffmann die erste Niederlage für Steinlach hinnehmen. Während die Partie in der Anfangsphase lange als ausgeglichen bezeichnet werden kann, geriet er ab dem Mittelspiel zunehmend in eine passive Stellung und unter Druck. Die Folge: Ein Figurenverlust. Dennoch bestand zunächst noch Hoffnung, da Edgar im Gegenzug positionelle Vorteile mit ins Endspiel nehmen konnte. Als sich abzeichnete, dass dies nicht für ein Durchkommen ausreichen würde, folgte die Aufgabe.

    Derweil war die Partie von Cezary Niczyporuk (Brett 2) von einem Hin und Her geprägt. Nachdem der Tübinger stärker aus der Eröffnung herauskam, konnte sich Cezary im Mittelspiel wieder zurückkämpfen und die Initiative übernehmen. In der Folge kam es zu einem Figurenopfer, welches wohl nicht ganz sauber war und der Partie noch einmal mehr Spannung verlieh. Am Ende war es aber Cezary, der die Fehler seines Gegners besser ausnutzen konnte und die Partie für sich entscheiden konnte.
    Als nächster beendete Wolfgang Springer an Brett 6 seine Partie. Nach englischer Eröffnung hatte er im Mittelspiel eine Qualität, also einen Turm gegen eine Figur, verloren. Er geriet in der Folge immer stärker unter Druck und konnte den Vormarsch eines gegnerischen Bauern in Richtung Umwandlung zur Dame nur noch zusehen. Er musste sich geschlagen geben.
    Nach langem Kampf beendete Willi Weihing (Brett 1) seine Partie. Er hatte bereits in der Eröffnung einen Läufer verloren und dafür lediglich einen Bauern als Kompensation erhalten. Er kämpfte zwar lange und bemühte such, wieder in die Partie zu finden, konnte allerdings nichts mehr ausrichten. Sein Gegner tat, was in dieser Situation richtig ist: Möglichst alles, was noch auf dem Brett steht, abtauschen. Und so ging der letzte Brettpunkt an die Tübinger.
    Summa summarum springt dennoch ein 3:3 heraus, was angesichts der unterschiedlichen Tabellensituationen für die Steinlacher Mannschaft definitiv ein zufriedenstellendes Ergebnis darstellt. Im nächsten Spiel am 8. Februar werden die SF Pfullingen 5 im Steinlachtal zu Gast sein.

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  • Steinlach 7 verliert gegen Reutlingen 6

    Am 5. Spieltag der B-Klasse Reutlingen/Tübingen durfte sich Steinlachs siebte Mannschaft mit der sechsten Mannschaft des SV Reutlingen 6 messen. Auf beiden Seiten bestand die Aufstellung aus jungen Nachwuchsspielern.
    Amélie Zhu konnte an Brett 2 schnell mit Turm und Bauern vorpreschen und ihren Gegenüber in die Enge treiben. In dieser Folge konnte sie zunächst einen Turm gewinnen und später den Reutlinger mattsetzen.

    An Brett 3 war der Spielverlauf in Etwa umgekehrt, Nicklas Kimmerle musste zunächst Figurenverluste hinnehmen und konnte im weiteren Verlauf ein Schachmatt des Reutlinger nicht vermeiden.

    David Barbartsev (Brett 4) ereilte das gleiche Schicksal: Materialverluste seinerseits führten am Ende zu einem Grundreihenmatt.
    An Brett 1 sah es zunächst lange gut aus: Denis Rosenau stand zunächst auf Gewinn und lehnte daher zuversichtlich ein Remis-Angebot seines Kontrahenten ab. Leider führte eine Gabel zu einem unglücklichen Figurenverlust und damit doch noch zur Niederlage.
    Damit kommt Steinlach 7 nicht über eine 1:3 Niederlage gegen Reutlingen 6 hinaus, hat aber Ende Februar die Chance zur Wiedergutmachung, wenn Pfullingen 6 im Steinlachtal gastiert.


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  • Steinlach 3 startet mit einer Niederlage ins neue Jahr

    Steinlachs dritte Mannschaft durfte im ersten Spiel des neuen Jahres den SV Reutlingen 3 in Ofterdingen begrüßen. Zwar konnten die Reutlinger nicht in Bestbesetzung antreten, hatten allerdings einen starken Ersatzmann mit ins Steinlachtal gebracht. Ähnlich sah es auf Steinlacher Seite aus.
    An Brett 2 musste sich Hannes Kremsler schon früh geschlagen geben, nachdem er bereits schlecht aus der Eröffnung gekommen war. Er stad früh auf Verlust, da sein König zu ungeschützt war.

    Derweil haben sich an Brett 6 keine nennenswerten Fehler in die Partie eingeschlichen, sodass Cezary Nicyporuk und sein Gegenüber ohne besondere Vorkommnisse ein Remis vereinbarten.
    Peter Bock (Brett 1) gelang es, den Königsflügel seines Reutlinger Kontrahenten zu schwächen. Im Anschluss konnte der Reutlinger fehlerfrei fortsetzen und machte Peter das Leben schwer. Am Ende reichte der geschwächte Königsflügel nicht für einen deutlichen Vorteil, es kam zum Remis.

    Derweil musste Michael Lang an Brett 5 von Anfang an einem Materialrückstand hinterherlaufen: Zu Beginn hatte er einen Turm gegen eine Leichtfigur verloren. Zwar konnte er im weiteren Verlauf einen Mehrbauern ergattern, musste allerdings einsehen, dass die Stellung nicht zu halten war und gab sich geschlagen.

    Thomas Bruckdorfer (Brett 4) schaffte es nicht, sich im Laufe der Partie entscheidende Vorteile zu erspielen – ebenso allerdings sein Gegner. In einer geschlossenen Stellung mit wenig Potenzial entschied man sich folglich für eine weitere Punkteteilung.
    Den längsten Arbeitstag hatte Christian Blanke an Brett 3. Er hatte sich zunächst einen Bauernvorteil erbarbeitet, kämpfte dann lange um den Sieg. Leider schaffte er es nicht, aus dem Bauernvorteil Kapital zu schlagen, sodass er nach einiger Zeit in ein Remis einwilligen musste.

    Somit konnten sich die Reutlinger 4:2 gegen Steinlachs Dritte durchsetzen. Der nächste Spieltag Am 1. Februar beschert den Steinlachern ein anspruchsvolles Duell mit dem Absteiger SV Urach 2.

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  • Steinlach 3 sammelt Punkte in Reutlingen

    Der letzte Spieltag des Jahres 2025 bescherte der dritten Mannschaft des SC Steinlach ein Duell mit dem SV Reutlingen 4. Die Reutlinger konnten nicht alle ihre Stammspieler aufbieten, wodurch sich die Steinlacher Mannschaft durchaus in einer Favoritenrolle sehen konnte.
    Markus Hetz (Brett 6) wurde dieser als erster gerecht. Sein Gegner hat teils sehr ungewöhnliche Züge aufs Brett gebracht, die Markus mit eignen, spannenden Zügen konterte. Er behielt dabei aber die Oberhand und entschied die Partie zügig für sich.
    Einen ebenfalls schnellen Sieg konnte Hannes Kremsler an Brett 2 vermelden, er hatte sich hier eine vorteilhafte Stellung erarbeiten können, nachdem sein Gegner unglückliche Figuren-Täusche vollzogen hatte. Als er zudem noch vor einem Figurenverlust stand, gab der Reutlinger auf.
    Und auch Christian Blanke trug zu einem guten Steinlacher Ergebnis bei: An Brett 3 war er mit einem angriffslustigen Reutlinger konfrontiert, der zunächst eine aggressive Spielweise wählte. Christian konnte sich erfolgreich verteidigen, fand dabei sogar eine Variante, die seinem gegenüber entgangen war und konnte so eine Figur erobern. Auch hier sah sich der Reutlinger in der Folge zur Aufgabe gezwungen.
    Thomas Bruckdorfer (Brett 4) befand sich bis dato in einer sehr ausgeglichenen Stellung. Erst im Endspiel mit Springer und Dame unterlief seinem Gegner ein Fehler, den Thomas auszunutzen wusste: Ein Abzugsschach gewann die Dame und damit auch die Partie. Nach 4 beendeten Partien hat Steinlach 3 somit 4 Punkte auf dem Konto und bereits sicher gewonnen.

    Michael Lang (Brett 5) war derweil in eine Fesselung geraten, die ihm zwang, einen Läufer gegen zwei Bauern herzugeben. Als er dann aufgrund einer unglücklichen, kurzen Rochade in einen heftigen Angriff geriet, musste er sich geschlagen geben.
    Den längsten Arbeitstag hatte mal wieder Peter Bock am Spitzenbrett. Gegen seine junge Gegnerin konnte er zunächst einen Qualitätsgewinn verzeichnen, geriet aber in eine komplexe Stellung, in der beide Seiten den ein oder anderen Bauern gewinnen konnten. Durch hohe Genauigkeit gelang es Peter, Stück für Stück die Partie zu sichern und sich nach 5 Stunden mit dem fünften Sieg des Tages zu belohnen.
    Mit einem Endstand von 5:1 wurde Steinlach 3 der Favoritenrolle gerecht und verschafft sich mehr Luft zu den Abstiegsplätzen.
    Im neuen Jahr heißt der erste Gegner dann SV Reutlingen 3.



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    Alle Schachinteressierten – Jugendliche wie Erwachsene – sind herzlich willkommen.

  • Martin Hoffmann wird Vereinsmeister im Blitzschach

    Martin Hoffmann wird Vereinsmeister im Blitzschach

    Der Schachclub Steinlach hat auch in der Saison 25/26 eine Vereinsmeisterschaft im Blitzschach ausgetragen. Von ursprünglich 15 Teilnehmern sind krankheitsbedingt nur 12 in Ofterdingen angetreten, um um die Nachfolge von Tobias Straub als Vereinsmeister im Blitzschach zu kämpfen. Von Stammspielern der ersten Mannschaft bis zu Nachwuchsspielern waren alle Spielstärken vertreten. Der Modus im Blitzschach war dabei recht simpel: Einmal jeder gegen jeden mit jeweils wenigen Minuten Bedenkzeit pro Partie und Spieler. Aus den somit 11 Runden konnte Martin Hoffmann souveräne 10 Punkte erzielen und damit klar den ersten Platz belegen. Auf den folgenden Rängen wurde es hingegen enger: Hannes Kremsler erzielte 8 von 11 möglichen Punkten und landete auf einem sehr starken zweiten Platz. Um Platz 3 mussten Markus Lang und Cezary Niczyporuk ein Entscheidungs-Blitz spielen – beide hatten 7,5 Punkte gesammelt. Markus setzte sich hier durch und sicherte sich damit Rang 3.
    Während sich ganz vorne mit Martin ein Stammspieler der ersten Mannschaft erwartungsgemäß durchsetzen konnte, gab es hier und da überraschende Punktgewinne, sodass sich gerade zwischen Platz 3 (am Ende 7.5 Punkte) und Platz 10 (am Ende 5 Punkte) ein bis zur letzten Runde knapper und spannender Wettkampf ergab.

  • Steinlach 4 erzielt Sieg gegen Metzingen 2

    Am vergangenen Sonntag durfte Steinlach 4 zu Hause gegen die 2. Mannschaft von Rochade Metzingen antreten. Gegen denselben Gegner musste man in der vergangenen Saison noch eine knappe Niederlage hinnehmen, außerdem hatte man die ersten beiden Spiele verloren. Die Devise war klar, es mussten zwei Punkte her, um nicht endgültig in den Abstiegskampf zu geraten.

    Der Spieltag begann mit einer aus Steinlacher Sicht erfreulichen Nachricht: Metzingen konnte an Brett 3 kurzfristig keinen Spieler aufbieten, und so durfte sich Stefan Behnle über einen kampflosen Punkt freuen. Diesen Vorsprung galt es nun über die Ziellinie zu bringen. Leider gab es zu Beginn gleich einen Rückschlag.  Cezary Niczyporuk an Brett 2 konnte seine Partie lange ausgeglichen halten, verlor dann aber nach einer unübersichtlichen Abwicklung einen Bauern, voraus ein Endspiel mit 5:4 Bauern und je einem Springer entstand. In diesem fand der Gegner die besseren Züge, und nachdem klar war, dass der Durchmarsch eines Bauern früher oder später unvermeidlich war, streckte Cezary die Waffen.

    Kurze Zeit später konnte dann Niklas Bäuerlein an Brett 5 den Steinlacher Vorsprung wiederherstellen. In der Holländischen Verteidigung unterlief seinem Gegner bereits im 6. Zug ein fataler Fehler, der ihn eine Leichtfigur kostete. Ein weiterer einzügiger Einsteller brachte Niklas eine zweite Mehrfigur, außerdem hatte er sich mittlerweile eine komfortable Angriffsstellung erarbeitet. Dieser Übermacht hielt der Gegner nicht lange stand, sodass der Steinlacher seinen Vorteil zu einem Matt verwandeln konnte. Einen weiteren Rückschlag gab es sodann an Brett 6. Alfred Lubik hatte sich aus der Eröffnung eine leicht bessere Stellung erarbeitet, übersah dann aber im 17. Zug eine Gabel, die ihn eine Qualität und schlussendlich die Partie kostete.

    Der Ausgang der Begegnung hing nun von den Brettern 1 und 4 ab, an denen zu diesem Zeitpunkt noch alles offen war. Willi Weihing an Brett 1 kam nach eigenen Worten “miserabel” aus der Eröffnung, schaffte es aber, seine Stellung nach und nach zu verbessern. Als sich die Gelegenheit bot, opferte er eine Qualität, um Löcher in die gegnerische Verteidigung zu reißen. Dies zahlte sich wenig später aus, als es ihm gelang, sich mit einem Springer in der gegnerischen Stellung festzusetzen und mit einem Bauern weit vorzustoßen. Der Metzinger verzettelte sich in der Verteidigung und sah sich alsbald gezwungen, die Qualität wieder zurückzugeben. Dies half aber alles nichts mehr, die Lücken in seinen Reihen waren in der Zwischenzeit einfach zu groß, und als dann auch noch ein Turm auf der zweiten Reihe direkt vor dem im Eck eingeklemmten König auftauchte, reichte der Metzinger die Hand zur Aufgabe, da ihn nur noch der Verlust der Dame vor einem unmittelbaren Matt bewahrt hätte.

    Johannes Schneider an Brett 4 spielte mit 75 Zügen die längste Partie des Tages. Aus der Eröffnung ergab sich eine ausgeglichene Stellung, die auch in einem Remis hätte enden können. Jedoch übersah der Metzinger Spieler eine Springergabel, die gleich drei seiner Bauern angriff, welche er unmöglich alle verteidigen konnte. In der Folge spielte Johannes mit einem Mehrbauern und einer leicht besseren Bauernstruktur gegen das Läuferpaar. Im Endspiel zeigte sich dann, dass auch der König eine enorm starke Figur sein kann. Während der Metzinger eher passiv agierte, setzte Johannes seine verbliebenen Bauern mit Unterstützung des Königs in Bewegung. Die Entscheidung brachte dann ein Durchbruch am Königsflügel, infolgedessen der Metzinger seine letzte Leichtfigur gegen einen sich in eine Dame umwandelnden Freibauern geben musste. Wenige Züge später entschied er sich dann zur Aufgabe.

    In Summe stand ein 4:2-Achtungserfolg zu Buche, der Steinlach 4 fürs Erste aufatmen lässt und etwas Luft zum Tabellenkeller schafft. Weiter geht es für Steinlach 4 am 5. Spieltag gegen die 3. Mannschaft der SG KK Hohentübingen.

  • Erster Saisonsieg für Steinlach 3

    Steinlachs dritte Mannschaft bekam es in der Kreisklasse Reutlingen/Tübingen am zweiten Spieltag mit der starken Mannschaft der SF Ammerbuch 1 zu tun. Der Sonntag begann dennoch mit einer guten Nachricht: Die Ammerbucher waren wegen eines kurzfristigen Ausfalls nur zu fünft ins Steinlachtal gereist und überließen Steinlach 3 den Punkt an Brett 6 kampflos.
    Die erste spielerische Entscheidung fiel bei Hannes Kremsler an Brett 2: Er hatte zunächst eine Figur gewinnen können, diese dann später wieder verloren. Zu allem Überfluss stand er nach seinem Figurenverlust auch noch schwach und musste die Partie in dessen Folge aufgeben.

    Christian Blanke (Brett 3) gelang es, die Führung für die Steinlacher wiederherzustellen. Er konnte eine Qualität (Turm für eine Leichtfigur) gewinnen und bog damit auf die Siegerstraße ab. Er machte es zwischenzeitlich nochmal spannend, als er einen Bauern verlor, konnte in der Folge aber sowohl den Bauern zurückgewinnen als auch den Druck auf seinen Gegner so stark erhöhen, dass dieser seine Waffen niederlegte.
    An Brett 5 war Stefan Behnle lange Zeit damit beschäftigt, gegnerische Angriffe abzuwehren. Als ihm das endgültig gelungen erschien, ging er selbst in eine Angriffsstellung über. Dabei übersah er eine noch verbleibende Angriffsoption seines Gegenübers, die dann für das Zusammenfallen seiner ganzen Stellung sorgte. Stefan musste die Partie in der Folge aufgeben.

    Die Partie von Thomas Bruckdorfer (Brett 4) glich einer Achterbahnfahrt. Thomas musste zunächst eine Qualität hergeben, konnte sie dann aber nach einem Fehler seines Gegners zurückerobern. Im weiteren Verlauf gewann Thomas zunächst einen Bauern, verlor ihn zeitnah wieder, musste mit viel Geschick und einer Portion Glück einer Mattdrohung entkommen und konnte am Ende jede Menge Material nach einem weiteren Fehler des Ammerbuchers gewinnen. Er entschied das Auf-und-Ab somit für sich.

    Peter Bock hatte im Laufe der Partie an Bett 1 einen Bauern verloren und kämpfte lange, um die Partie nicht zu verlieren. Mindestens ein Remis war nötig, um den Mannschaftssieg zu erzielen. Trotz seines Nachteils gelang es ihm, eine starke Mattdrohung aufzubauen, die sein Gegner nicht ohne Dauerschach verteidigen konnte. Er konnte sich damit nach über 5 Stunden Spielzeit mit einem Remis für den harten Kampf belohnen und sicherte damit den Mannschaftssieg.
    Nach diesem 3,5:2,5 – Sieg kann die dritte Mannschaft des SC Steinlach am 14. Dezember gestärkt nach Reutlingen fahren.