Kategorie: Pressebericht

  • Steinlach 2 siegt in Lichtenstein

    Der zweite Spieltag in der Kreisklasse Reutlingen/Tübingen führte die zweite Mannschaft des SC Steinlach nach Lichtenstein. Gegen die SF Lichtenstein 1 sollte der zweite Sieg im zweiten Spiel her.

    An Brett 6 hatten sich Michael Lang und sein Gegner bereits im 11. Zug für einen Damentausch entschieden und im weiteren Partieverlauf drei von vier Leichtfiguren abgetauscht. Die Partie mündete letztendlich in ein Endspiel mit je einem Turm auf beiden Seiten. Da zudem genauso viele weiße wie schwarze Bauern auf dem Feld verblieben, einigte man sich folgerichtig auf ein Remis.
    Unterdessen sah es bei Tim Bäuerlein (Brett 5) schon seit der Eröffnung alles andere als gut aus. Ein früher Fehler ermöglichte seinem Gegner starken Druck über den gesamten Partieverlauf. Diesen nutze er peu à peu für Materialgewinne, brachte ein für ihn gewonnenes Endspiel aufs Brett und zwang Tim zur Aufgabe.
    Einen ähnlichen Start erwischte Michael Krauss an Brett 4. Er musste nach ebenfalls schwacher Eröffnung eine Qualität (Turm gegen Leichtfigur) opfern, um im Spiel zu bleiben. Er schaffte es allerdings, sich zurück in die Partie zu kämpfen: Mit einem Bauern Vorsprung und etwas Geschick gelang es ihm, die Partie in ein für seinen Lichtensteiner Kontrahenten nicht mehr zu gewinnendes Endspiel zu überführen und so ein Remis zu erzwingen.
    Roland Voitl (Brett 3) erzielte derweil den ersten ganzen Punkt für Steinlach 2, nachdem er im 13. Zug einen Bauern seines Gegners erobern konnte. Roland brachte seinen frühen Vorteil routiniert bis in Ziel – bei knapp werdender Zeit und aussichtsloser Stellung reichte sein Gegenüber ihm die Hand. Nach den vier beendeten Partien ergab sich ein Zwischenstand von 2:2
    Kay Scherers Stellung an Brett 2 war dabei Grund zur Hoffnung auf einen Sieg: Aus der sogenannten Grünfeld-Eröffnung heraus gelang es ihm, seinen Läufer deutlich besser zu platzieren als sein Gegenüber. Ein Damentausch verbesserte seine Stellung nochmals. Endgültig entschieden wurde die aussichtsreiche Stellung, als Kay eine Taktik fand, mit der er eine Figur und damit die Partie gewinnen konnte.
    Die längste Partie war jene an Brett 1: Rolf Schlichenmaier wagte ein mutiges Qualitätsopfer, was sich in der Analyse hinterher als korrekt herausstellte. Er war durch das Opfer in eine deutlich angenehmere Stellung geraten und konnte die Qualität samt zwei weiterer Bauern einige Zeit später zurückgewinnen. Seinen herausgespielten Vorteil konnte er dann allerdings nicht verwerten – wohl aufgrund eines vergessenen Morgenkaffees. Die Partie endete in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern, einem klaren Remis.

    Steinlach 2 kann sich in Lichtenstein damit knapp mit 3,5 zu 2,5 durchsetzen. Weiter geht es am 14.Dez. in Ofterdingen, wenn Dettingen/Erms 2 zu Gast sein wird.

  • Steinlach 6 verpasst Sieg in Reutlingen

    Die sechste Mannschaft durfte sich beim SV Reutlingen 5 präsentieren.
    Alfred Lubik (Brett 1) und sein Gegner hielten die Partie lange Zeit ausgeglichen. Nach 2 Stunden Spielzeit entschied sich Alfred für eine falsche Zug-Reihenfolge bei einer größeren Abtausch-Aktion. Hierdurch ging ihm ein Turm gegen eine Leichtfigur verloren, was ihn summa summarum die Partie kostete.
    Béla Benzel hatte an Brett 2 bereits zu früh zu viel Material verloren. Mit diesem großen Nachteil gelang es ihm nicht mehr, eine Niederlage abzuwenden.
    Besser begonnen hatte Vlado Dumancic (Brett 3): Die Eröffnung überstand er erfolgreich, die Partie blieb lange ausgeglichen. Vlado entschied sich dann aber für ein zu passives Spiel, wodurch er trotz Gleichstand beim Material die Partie noch verlor.
    An Brett 4 hatte Werner Gebert unterdessen leichtes Spiel gehabt: Er hatte früh Fehler seines Gegners ausnutzen können, viel Material gewinnen können, und die Partie sehr schnell gewinnen können.
    Steinlach 6 unterliegt Reutlingen 5 damit insgesamt mit 1:3. Gelegenheit zur Wiedergutmachung hat die Mannschaft am dritten Spieltag gegen Reutlingens sechste Mannschaft.

  • Derby zwischen Steinlach 5 und Steinlach 7

    In der B-Klasse sind gleich drei Steinlacher Mannschaften vertreten, sodass es auch am zweiten Spieltag zu einem Derby kam, diesmal zwischen der fünften und der siebten Mannschaft. An Brett 1 gelang Denis Rosenau (Steinlach 7) eine Bauerngabel, durch die er Wolfgang Springer (Brett 7) eine Figur abluchsen konnte. Damit ging diese Partie an Steinlach 7.
    An Brett 2 hatte Luis Finger (Steinlach 5) zunächst Glück, dass Samuel Kehrer (Steinlach 7) erhebliche Gewinnchancen in der Eröffnung liegen ließ. Stattdessen konnte er einen groben Fehler von Samuel ausnutzen, eine Leichtfigur gewinnen und anschließend nach Abtausch einiger Figuren eine Aufgabe von Samuel erzwingen – Punkt für Steinlach 5.
    An Brett 3 konnte Johannes Heinzel (Steinlach 5) Amelie Zhu (Steinlach 7) einen Läufer im Mittelspiel abluchsen. Sie konnte diesen zwar später zurückgewinnen, gab aber im Endspiel zwei Bauern her, die die Partie zugunsten von Johannes und Steinlach 5 entschieden.
    Die Partie an Brett 4 zwischen Nicklas Kimmerle (Steinlach 5) und David Barbartsev (Steinlach 7) verlief ganz ähnlich. Da Nicklas sich hier durchsetzen konnte, gewinnt Steinlach 5 am Ende mit 3:1.
    AM dritten Spieltag darf die fünfte Mannschaft bei der Mannschaf der SF Pfullingen 6 antreten, Steinlach 7 empfängt den SV Reutlingen 5 im Steinlachtal.

  • Knappe Niederlage im Schönbuch

    Am 2. Spieltag der A-Klasse Reutlingen/Tübingen durfte Steinlachs vierte Mannschaft in Herrenberg gegen die SG Schönbuch 1 antreten. Ein krankheitsbedingter Ausfall sorgte dafür, dass Steinlach 4 kurzfristig nur mit 5 Spielern anreisen konnte und die Partie an Brett 6 kampflos abtreten musste.
    Die erste spielerische Entscheidung fiel an Brett 4 bei Markus Hetz: Dort hatte sich nach einer sizilianischen Eröffnung eine ausgeglichene und geschlossene Stellung ergeben.  Auf beiden Seiten ließ man keine Taktiken zu, sodass folgerichtig ein Remis vereinbart wurde.

    Der Spielverlauf von Mihaly Sulyok (Brett 2) war nahezu identisch: Eine sizilianische Eröffnung führte in eine geschlossene Stellung, in der sich die Bauern symmetrisch gegenüberstanden. Auch hier sahen weder Mihaly noch sein Gegenüber Gewinnpotenzial, es folgte eine weitere Punkteteilung.

    Aaron Sulyok folgte dem Beispiel seines Vaters und erspielte ebenfalls ein Remis. Immerhin im Zustandekommen des Remis gab es bei ihm an Brett 5 etwas Abwechslung: Eine aus der französischen Eröffnung folgende aggressive Variante führte zunächst zu einem offenen Schlagabtausch im Zentrum des Spielbretts, den beide Seiten jedoch überstehen konnten.

    Der Remis-Trend schien sich unaufhaltsam fortzusetzen und wurde den Steinlacher so langsam, aber sicher zum Verhängnis, waren sie doch mit einem Spieler weniger angetreten und brauchten mindestens einen Sieg, um dies zu kompensieren. Allerdings ergab sich bei Stefan Behnle (Brett 3) erneut ein wohlbekanntes Bild: Eine geschlossene Stellung – diesmal aus der spanischen Eröffnung heraus. Sein Gegner hatte allerdings noch Ambitionen das Spiel zu gewinnen und startete einen Bauernvorstoß gen Stefans König. Stefan konnte diesen problemlos parieren. Daraus ergab sich eine Stellung mit ungleichfarbigen Läufern, in der beide Seiten durchaus Potenzial sahen, die jedoch sehr unklar war. Daher entschieden sie sich auch hier für ein Remis.
    Cezary Nicyporuk (Brett 1) beendete seine Partie als Letzter. Er hatte dabei früh einen und später einen weiteren Bauern hergegeben und war im späteren Verlauf kurz davor die Partie zu verlieren. Als sein Gegner dann allerdings einen falschen Zug erwischte, wusste Cezary dies auszunutzen und kämpfte sich mit einem Springergewinn zurück in die Partie. Leider reichte es nicht mehr für einen Sieg, es ergab sich ein ausgeglichenes Endspiel, in dem Cezary nicht um ein Remis herumkam.
    Ein Tag mit überdurchschnittlich vielen Remis endet für Steinlach 4 aufgrund ihrer krankheitsbedingten Dezimierung mit einer knappen 2,5 : 3,5 Niederlage. Am 9. November sind hoffentlich alle Spieler wieder gesund, denn dann erwartet Steinlach 4 die nächste Herausforderung gegen die Mannschaft von Rochade Metzingen 2.

    Spieleabende:
    Kinder/Jugend:
    – Anfänger: Freitags 17:30 – 19:00 Uhr Vereinsraum Mehrzweckhalle Ofterdingen (Schulstr. 5)
    – Fortgeschrittene: Freitags 18:30 – 20:00 Uhr Vereinsraum Mehrzweckhalle Ofterdingen (Schulstr. 5)
    Erwachsene:
    – Freitags ab 20:00 Uhr Vereinsraum Mehrzweckhalle Ofterdingen (Schulstr. 5)
    – Montags ab 20:00 im unteren Sitzungssaal der KBF in Mössingen (Im Rosenbenz 12)

    Alle Schachinteressierten – Jugendliche wie Erwachsene – sind herzlich willkommen.

  • Steinlach 2 gewinnt Steinlach-Derby knapp

    Am ersten Spieltag in der Kreisklasse Reutlingen/Tübingen kam es zu einem Steinlach-internen Derby zwischen der zweiten und dritten Mannschaft. Beide Mannschaften konnten dabei auf alle Stammspieler zurückgreifen und waren an der Spielstärke gemessen gleich stark aufgestellt.
    Das zeigte sich an Brett 1 durch ein zunächst ausgeglichenes Spiel: Rolf Schlichenmaier (Steinlach 2) und Neuzugang Peter Bock (Steinlach 3) spielten beide über weite Strecken hinweg präzise und fehlerfrei. Peter fand im weiteren Verlauf zwar eine schöne Taktik, die ihm einen kleinen Vorteil einbrachte, fand allerdings keinen Weg, diesen Vorteil zu verwerten. Folglich einigte man sich auf ein Remis.
    Auch an Brett 5 war die Partie von beiden Seiten weitestgehend fehlerfrei. Aus der holländischen Verteidigung heraus ergab sich eine recht statische Stellung, in der beide Seiten solide standen. Dabei blieb es im weiteren Partieverlauf. In der Konsequenz vereinbarten Tim Bäuerlein (Steinlach 2) und Marco Nill (Steinlach 3) ebenfalls eine Punkteteilung.

    Eindeutiger verlief die Partie an Brett 2: Hier unterlief Kay Scherer (Steinlach 2) ein seltener Fehler, er ließ bereits im Mittelspiel größere Positionsgewinne seines Gegners Hannes Kremsler (Steinlach 3) zu, die schlussendlich zu dessen Sieg führten.
    Im Gegenzug hatte Michael Lang (Steinlach 3) an Brett 6 bereits früh in der Partie eine Figur verloren und damit alle Türen für Liam Stadelmaier (Steinlach 2) geöffnet. Michael kämpfte lange, konnte sich aber nicht aus Liams Mattdrohungen befreien und musste sich geschlagen geben.
    An Brett 3 starteten Roland Voitl (Steinlach 2) und Christian Blanke (Steinlach 3) mit der seltenen Jänisch-Eröffnung in die Partie. Im Verlauf der Partie opferte Roland einen Springer inkorrekt. Christian fand die korrekte Fortsetzung mit seiner Dame allerdings nicht, sondern lief stattdessen unglücklicherweise direkt ins Schachmatt. Damit stand es nun 3:2 für Steinlach 2 – es hing von Brett 4 ab, ob für Steinlach 3 noch ein Unentschieden herausspringen konnte.
    Allerdings hatte Thomas Bruckdorfer (Steinlach 3) den schlechteren Start in die Partie erwischt und stand ständig unter Druck. Michael Krauss (Steinlach 2) gelangen allerdings keine Bauern- oder gar Figurengewinne – Thomas‘ Verteidigung hielt stand. Auch in dieser Partie ergab sich somit ein Remis.
    Damit lautet der Endstand 3,5 : 2,5 für Steinlach 2 – ein denkbar knapper Sieg. Beide Mannschaften bestreiten am 2. November ihr nächstes Spiel, Steinlach 2 wird in Lichtenstein gastieren, die 3. Mannschaft empfängt Ammerbuch im Steinlachtal.

    Spieleabende:
    Kinder/Jugend:
    – Anfänger: Freitags 17:30 – 19:00 Uhr Vereinsraum Mehrzweckhalle Ofterdingen (Schulstr. 5)
    – Fortgeschrittene: Freitags 18:30 – 20:00 Uhr Vereinsraum Mehrzweckhalle Ofterdingen (Schulstr. 5)
    Erwachsene:
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    – Montags ab 20:00 im unteren Sitzungssaal der KBF in Mössingen (Im Rosenbenz 12)

    Alle Schachinteressierten – Jugendliche wie Erwachsene – sind herzlich willkommen.

  • Unglücklicher Saisonstart für Steinlach 4

    Die vierte Mannschaft des Schachclub Steinlach durfte sich zu Beginn der Saison in der A-Klasse Reutlingen/Tübingen mit der zweiten Mannschaft der SF Lichtenstein messen. Dabei mussten auf Steinlacher Seite bereits einige Ersatzspieler eingesetzt werden – und das gegen gerade an den vorderen Brettern recht stark einzuschätzende Gegner.

    Cezary Nicyporuk am Spitzenbrett war einer der Unglücklichen, die ihren starken Gegner nicht besiegen konnte, er hatte das Nachsehen gegenüber des Lichtensteiners – genauso wie an diesem Tag weitere Steinlacher, obwohl man an vielen Brettern zunächst eine gute Stellung erreichen konnte. So hat Stefan Behnle (Brett 2) eine bessere Eröffnung gespielt und befand sich zunächst in aussichtsreicher Position. Leider führte das zweimalige Verrechnen bei einer Abwicklungsaktion zu dem Verlust der Partie. Auch an Brett 3 konnte Steinlach zunächst hoffen und musste dann doch enttäuscht eine Niederlage hinnehmen. Hier hatte Niklas Bäuerlein zunächst Ungenauigkeiten seines Gegenübers ausnutzen und die Partie so in ein klar gewonnenes Endspiel überführen können. Ein grober Leichtsinnsfehler sorgte dann aber für die späte Wendung.

    Bei Markus Hetz an Brett 4 sah es hingegen lange spannend und ausgeglichen aus: Aus der Pirc-Verteidigung heraus kontrollierte er mit den weißen Klötzen früh das Zentrum. Der Lichtensteiner mit Schwarz hingegen suchte Aktivität am Damenflügel. Seine bessere Position am Damenflügel nutze der Lichtensteiner dann aus, konnte seine Figuren für das Endspiel besser platzieren und genügend Druck aufbauen, so dass Markus die Partie aufgeben musste.

    Theodor Theilmann (Brett 5) schloss sich dem ungewollten Trend an: Ein zunächst unklares, strategisches Spiel entschied er durch einfache Fehler und Figurenverluste im späten Partieverlauf. Sein Gegner wusste diese Fehler auszunutzen und die Partie für sich zu entscheiden.

    Den einzigen halben Punkt des Tages für die Steinlacher holte Johannes Heinzel an Brett 6. Eine aus der italienischen Eröffnung entstandene Stellung war über lange Zeit hinweg ausgeglichen. Trotz eines Mehrbauerns entschied sich Johannes folglich für eine Punkteteilung mit seinem Gegenüber.

    Die Steinlacher Mannschaft musste somit zu Saisonbeginn einer schmerzhafte 0,5 : 5,5 Heimniederlage hinnehmen. Am 19.10. besteht die Chance zur Wiedergutmachung, Steinlach 4 wird bei der SG Schönbuch 1 gastieren.

    Spieleabende:
    Kinder/Jugend:
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    – Montags ab 20:00 im unteren Sitzungssaal der KBF in Mössingen (Im Rosenbenz 12)

    Alle Schachinteressierten – Jugendliche wie Erwachsene – sind herzlich willkommen.

  • Wunder gibt es nicht immer wieder

    Gleich am ersten Spieltag hatte der SC Steinlach mit den SF Neckartenzlingen den Klassenprimus und Top-Favoriten der Liga in Ofterdingen zu Gast. Letzte Saison gelang den Steinlachern ein sensationeller Sieg in Neckartenzlingen, welcher am Ende dazu beitrug, dass die Gäste den Wiederaufstieg in die Landesliga verpassten.

    Wie in der vergangenen Saison, betrug der Spielstärkeunterschied an den einzelnen Brettern gemessen an der Deutschen Wertungszahl (DWZ) mehr als eine Klasse und dies, obwohl die Steinlacher nach DWZ das zweitstärkste Team der Bezirksliga A stellen.

    Der Wettkampf begann dann auch wie befürchtet, der Nehrener Kay Scherer (Brett 7) verlor seine Partie relativ schnell und chancenlos gegen seinen deutlich stärkeren Gegner.

    Die nächste Entscheidung fiel an Brett 4: Dort hatte Markus Lemcke mit den weißen Steinen zwar einen Bauern gewonnen, allerdings musste er im Endspiel seine Figuren so passiv platzieren, dass an eine gewinnbringende Verwertung nicht zu denken war. Nach 34 Zügen akzeptierte der Dusslinger ein Remisangebot seines Gegners.

    Hannes Kremsler (Brett 8) erspielte sich nach wenigen Zügen gegen die Skandinavische Verteidigung einen kleinen Eröffnungsvorteil mit Mehrbauern. Diesen wollte er auch verteidigen, ließ dadurch aber Möglichkeiten für seinen Gegner zu, Vorteile zu erzielen. Der Neckartenzlinger verpasste diese und so einigte man sich nach 3 Stunden und 15 Zügen auf Remis.

    An Brett 6 konnte das Debüt als Stammspieler für Markus Lang nicht unglücklicher verlaufen. Sein starker und erfahrener Gegner setzte Markus mit den weißen Figuren früh unter Druck. In Gewinnstellung öffnete sein Gegner für einen kurzen Moment die Türe zur Rettung der Partie. Leider ging Markus nicht durch diese Türe und so musste er im 35. Zug die Hand zur Aufgabe reichen.

    Der Zwischenstand von 1:3 ließ wenig Hoffnung auf ein erneutes „Wunder“ zu. Aber noch wurde an vier Brettern gespielt.

    Eines dieser Bretter besetzte Martin Hoffmann und er hatte eine schwere Aufgabe, denn sein Gegner besaß nicht nur eine deutlich höhere DWZ und führte die weißen Figuren. Auch die Tatsache, dass der Neckartenzlinger in der vergangenen Saison alle seine Partien erfolgreich gestalten konnte, machte es nicht einfacher. Martin verteidigte seine Stellung gegen die Bird-Eröffnung aber sehr genau und war zur Stelle und als sein Gegenüber einen Fehler machte. Er konnte mit einem Königsangriff die Partie erfolgreich für sich entscheiden.

    Die nächste Entscheidung fiel an Brett 2. Die Partie von Daniel Hügler verlief sehr ausgeglichen. In etwas angenehmerer Stellung konnte Daniel eine Ungenauigkeit seines Gegners ausnutzen und einen Vorteil erzielen. Allerdings ließ er bei knapper werdender Bedenkzeit mehrere Möglichkeiten zu, die Stellung wieder auszugleichen. Der Neckartenzlinger fand keine dieser Möglichkeiten und so konnte Daniel den vollen Punkt zum 3:3 einfahren.

    Plötzlich keimte wieder Hoffnung auf ein 4:4 bei den Gastgebern auf, denn sowohl Uwe Rogowski an Brett 1 als auch Stefan Buck an Brett 5 hatten schwierige, aber nicht unhaltbare Stellungen zu verteidigen.

    Steinlachs Spitzenbrett spielte dabei genau wie Martin Hoffmann mit Schwarz gegen einen deutlich stärkeren Gegner, welcher letzte Saison alle seine Spiele gewonnen hatte. Aber auch Uwe konnte seinen Gegner in einer sehr spannenden Partie vor Probleme stellen. In ausgeglichener Stellung kurz vor dem Ziel unterlief dem Ofterdinger aber ein verhängnisvoller Fehler, welcher von seinem Gegner umgehend ausgenutzt wurde und wie aus dem Nichts die Partie für die Gäste entschied.

    Zu diesem Zeitpunkt hatte Stefan Buck in der längsten Partie des Tages das schlimmste schon überstanden. Er musste lange ein Turmendspiel mit einem Bauern weniger verteidigen. Nachdem sein Gegner aber eine Gewinnmöglichkeit ausgelassen hatte, verteidigte sich Stefan sehr umsichtig. Sein Gegenüber stellte aufgrund der Entscheidung an Brett 1 alle Gewinnversuche ein und beide Spieler einigten sich auf die Punkteteilung.

    Damit entschieden die SF Neckartenzlingen den Mannschaftskampf denkbar knapp aber ehrlicherweise auch verdient mit 3,5:4,5 für sich.

    Für den SC geht es am 26.10. mit einem weiteren Heimspiel gegen die Mannschaft der Rochade Metzingen 1 weiter.

    Spieleabende:
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  • Sechste Mannschaft gewinnt Steinlach-Derby

    In de B-Klasse Reutlingen/Tübingen sind in dieser Saison gleich drei Steinlacher Mannschaften

    vertreten. Am ersten Spieltag durfte sich Steinlachs fünfte Mannschaft mit der sechsten Mannschaft im Steinlach-internen Derby messen. In der B-Klasse treten in dieser Saison 4 Spieler pro Mannschaft an.

    An Brett 1 kämpften Wolfgang Springer (Steinlach 5) und Alfred Lubik (Steinlach 6) um den Sieg. Wolfgang versuchte zunächst einen Mattangriff, scheiterte allerdings an einer soliden Verteidigung durch Alfred. Nach überstandener Verteidigung startete Alfred selbst einen Mattangriff. Diesen konnte Wolfgang nach einem Rechenfehler nicht mehr parieren und musste sich geschlagen geben – Punkt für Steinlach 6.

    Luis Finger (Steinlach 5) und Suttawee Speidel (Steinlach 6) duellierten sich derweil an Brett 2. Auch hier waren beide zunächst ausgeglichen aus der Eröffnung gekommen. Im weiteren Verlauf wurde einiges an Material abgetauscht, wobei es Luis gelang, nebenbei einige Bauern abzuräumen. Bei wenig Material waren diese Bauern spielentscheidend, Suttawee musste die Partie aufgeben – Punkt für Steinlach 5.

    An Brett 3 zeigte sich einmal mehr, dass auch Partien, die noch so aussichtlos erscheinen, noch gewonnen werden können – wenn auch mit einer Portion Glück. Bela Benzel (Steinlach 6) hatte dort zunächst eine Gabel von Aaron Sulyok (Steinlach 5) übersehen und musste infolgedessen um seinen Turm trauern. Aaron begann anschließend mit seinem Angriff, plante in diesem Zuge auch ein Damenopfer. Dass dieses missglückte, war die Rettung für die Bela. Er konnte die Partie so noch für sich entscheiden – Punkt für Steinlach 6.

    Julian Graef (Steinlach 5) und Felix Knoch (Steinlach 6) hatten sich unterdessen nach einem frühen Abtausch von Klötzen auf ein schnelles Remis geeinigt.
    Damit gelingt Steinlach 6 der Sieg gegen Steinlach 5 – am Ende steht es 2,5:1,5.

    Für beide Mannschaften geht es am 26. Oktober weiter: Steinlach 5 darf in einer weiteren Auflage des Steinlach-Derbys gegen Steinlach 7 antreten, Steinlach 6 wird beim SV Reutlingen 5 gastieren.

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    Erwachsene:
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  • Finale der Württembergischen Amateurmeisterschaft

    Wie jede Saison wurden in der vergangenen Saison 24/25 eine Reihe an Turnieren im Rahmen der Turnierserie der Württembergischen Amateurmeisterschaften (WAM) ausgetragen, darunter einmal vom Schachclub Steinlach in Ofterdingen. Bei der WAM wird gemäß der Spielstärke in 4-er Gruppen um den Gruppensieg gekämpft. Für das nun erstmals ausgetragene Finale in Nürtingen waren alle Gruppensieger jeglicher WAM-Ausgaben der vergangenen Saison teilnahmeberechtigt. Der Modus im Finale wich dabei vom klassischen WAM-Modus ab: Es wurden gemäß der Spielstärke Gruppen gebildet, die jeweils rund 10-20 Teilnehmer umfassten. Innerhalb jeder Gruppe wurde ein 5-ründiges Turnier nach Schweizer System – aufgeteilt auf 2 Tage – durchgeführt.

    3 Spieler des Schachclub Steinlach nutzten ihr Wochenende, um beim WAM-Finale mitzuspielen.
    Markus Lang wurde in Gruppe 2 einsortiert. Dort konnte er aussichtsreich mit einem Sieg starten, konnte in der Folge leider nur noch 2 Remis erzielen und verlor 2 Partien. Mit 2 Punkten landete er auf Rang 10.

    Markus Hetz hatte durch gute Leistungen in der vergangenen Saison eine erste durchaus hohe Wertungszahl erhalten. Dadurch wurde er in die starke Gruppe 3 einsortiert. Dass gerade in den ersten Jahren eine erhebliche Schwankung in der Wertungszahl vorliegt und Spieler so entweder unter- oder überwertet sind, kann dazu führen, dass die Einsortierung nach der Wertungszahl unpassend ist. So musste es Markus leider erleben: Nach 2 Tagen und 5 Spielen hatte er 0 Punkte auf seinem Konto. Gegen seine deutlich stärkeren Gegner konnte er immerhin vom Lerneffekt profitieren.

    Adrian Kehrer wurde als dritter Steinlacher in Gruppe 6 an den Start geschickt. Dort konnte er die erste und die vierte Runde für sich entscheiden, verlor jedoch leider die übrigen Partien. Für Adrian reichte es mit 2 Punkten für Platz 11.

    Spieleabende:
    Kinder/Jugend:
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    – Fortgeschrittene: Freitags 18:30 – 20:00 Uhr Vereinsraum Mehrzweckhalle Ofterdingen (Schulstr. 5)
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    – Montags ab 20:00 im unteren Sitzungssaal der KBF in Mössingen (Im Rosenbenz 12)

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  • Offene Deutsche Einzelmeisterschaft für Schachspieler mit Behinderung

    Der Deutsche Schachbund hat im August im Rahmen des Inklusionsfestivals „Württembergischer Schachsommer“ die offene Deutsche Einzelmeisterschaft für Schachspieler mit Behinderung in Ruit ausgetragen. An 5 Tagen spielten die Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet um den Titel des Deutschen Meisters der Schachspieler mit Behinderung. Mit seiner inklusiven Gestaltung durch die Teilnahme von Schachspielern mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen ist dieses Turnier ein zentrales Ereignis, um das Thema Inklusion im deutschen Schachsport zu beleuchten.
    Das Turnier nach dem sogenannten Schweizer-System umfasste 7 Runden, bei denen pro Partie und Spieler bis zu 90 Minuten zur Verfügung standen. 
    Für den Steinlacher Markus Lemcke war die Teilnahme etwa ein Jahr nachdem er wieder mit dem Schachspielen begonnen hatte eine Premiere.
    Er ist dabei am ersten Tag souverän in das Turnier gestartet und konnte mit seiner Parade-Eröffnung, dem Stonewell-Aufbau in der holländischen Verteidigung, seinen Gegner besiegen.
    Gegen einen stark einzuschätzenden Gegner gelang ihm in Runde 2 ein ungefährdetes Remis.

    Ein erneut der Wertungszahl nach stärkerem Gegner machte ihm dann in der nächsten Runde das erste Mal einen Strich durch die Rechnung – eine fehlerhaft berechnete Variante sorgte für die erste Niederlage.
    In Runde 4 fand sich Markus erneut in einer nahezu aussichtslosen Position wieder. Mit genügend Kampfgeist und einer kleinen Portion Glück gelang ihm eine Drohung, die seine Gegnerin übersah und das Blatt wendete.

    In der folgenden Runde kam es leider genau andersherum, Markus hatte die Gelegenheit seinen Gegner in einer mehrzügigen Variante erzwungen zu besiegen, fand diesen Zug nicht und verlor in der Folge die Partie.
    Die gute Analyse der vorherigen Partie half ihm, in einer ähnlichen Stellung in der 6. Runde die richtigen Züge zu finden und seinen klar favorisierten Kontrahenten zu besiegen.
    Eine Platzierung unter den besten 5 wäre mit einem Sieg in der letzten Runde sogar noch möglich gewesen. Allerdings war sein Gegner offenbar top vorberietet und ließ Markus keinerlei Chancen. Summa summarum erzielte er aber dennoch sehr starke 3,5 von 7 möglichen Punkte. In einem teils sehr starken Teilnehmerfeld landete er damit auf Platz 13, konnte zufrieden die Heimreise ins Steinlachtal antreten und sich auf den Saisonstart mit dem SC Steinlach 1 vorberieten. Die Mannschaft wird am 21. September gegen Neckartenzlingen in die neue Saison starten. Auch für die Mannschaften der B-Klasse – Steinlach 5,6 & 7 – beginnt dann die neue Saison. Steinlach 2 und 3 starten mit einem Steinlach-Derby am 12. Oktober in die neue Kreisklassen-Saison, Steinlach 4 in der A-Klasse empfängt Lichtenstein am 28. September.